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Der Finanz- und Rechtsexperte an Bord

Geboren wurde Tilmann Morof am 19. September 1959 im südwestdeutschen Horb am Neckar. Das benachbarte Rottweil wurde die Stadt seiner Kinder- und Jugendjahre, hier ging Tilmann zur Schule und legte im Jahr 1979 erfolgreich die Prüfungen zum Abitur ab.

Anschließend - um exakt zu sein, im Oktober 1979 - verließ der frischgebackene Twen seine Heimatregion, um sich in Tübingen, später in Berlin und Konstanz immatrikulieren zu lassen. Das nun folgende Studium der Rechts-, Betriebs- und Verwaltungswissenschaften beendete Tilmann Morof im Jahre 1990, als er eine zweijährige Doktorandenzeit mit der Promotion zum Doktor rer. soc. abschloss. Zuvor, genauer gesagt im Jahre 1988, hatte der zielstrebige Studiosus in Konstanz ein Diplom als Verwaltungswissenschaftler erworben.

Während der Jahre zwischen 1988 und 1990 arbeitete Tilman Morof nicht nur an seiner Dissertation (Thema: staatliche und betriebliche Strategien zur Abwehr feindlicher Firmenübernahmen"), sondern auch in seinem ersten Job, der ihn in die Unternehmensberatung "MST GmbH Konstanz, Köln und München" führte.

Als sich 1990 die staatliche Vereinigung Deutschlands ankündigte, nutzte Dr. Morof das neue Betätigungsfeld und ging bereits vor dem 3. Oktober nach Ostdeutschland. Die damalige sächsische Boomtown Leipzig wurde für sechs Jahre Dr. Morofs berufliche und private Heimat. Hier arbeitete er bis Ende 1996 in einer Dependance der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Klynveld, Peat, Marwick, Goerdeler – KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG".

Während Dr. Morof bereits 1994 einer Bestellung zum Steuerberater gefolgt war, erreichte ihn zwei Jahre später die Berufung zum Wirtschaftsprüfer. In dieser Tätigkeit erweiterte sich sein beruflicher Wirkungskreis ganz enorm: Geprüft und beraten wurden Unternehmen aller Branchen, Rechtsformen und Größen - vom Chemiebetrieb bis zu Firmen der Textilindustrie und Metallverarbeitung, von der Agrargenossenschaft bis zum Raffineriebetrieb oder Maschinenbauunternehmen.

Außerdem wirkte Dr. Morof von Mai 1995 bis Juni 1996 im Lenkungsauschuss der damals noch existierenden Treuhandanstalt mit. Während dieser Zeit begann er mit einer Lehr- und Schulungstätigkeit, welche bis in die Gegenwart anhält und Dr. Tilman Morof im Jahr 1996 zu einer Vortragsreise nach Estland führte.

Doch zurück ins Jahr 1997. Der nunmehr quasi "naturalisierte Sachse" blieb auch nach seinem Abschied von Leipzig der sächsischen Sache treu, als er im benachbarten Chemnitz als geschäftsführender Gesellschafter bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Göken, Pollak und Partner GmbH" einstieg. Schwerpunkt seiner neuen Tätigkeit wurde die Prüfung bzw. Beratung mittelständischer Unternehmen, von Stadtwerken, Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaftsverbänden sowie Telekommunikationsunternehmen.

Sein nach wie vor vorhandenes Interesse an Schulungs- und Vortragstätigkeit führte Dr. Morof inzwischen in zahlreiche bundesdeutsche Städte. Das Jahr 1997 brachte dem agilen Verwaltungswissenschaftler indes noch einen weiteren beruflichen Höhepunkt: Er eröffnete endlich eine eigene Praxis. Sein Büro, das sowohl in Leipzig als auch in Berlin, Frankfurt/Main und München präsent ist, betreut Einzelpersonen und Unternehmen in Fragen der klassischen Steuerberatung wie auch in der Erstellung von Bilanzen und Jahresabrechnungen.

Zur bewährten Prüfung und Beratung mittelständischer Firmen und der Lösung steuerlicher Problemfälle gesellten sich in den letzten Jahren eine Controllingtätigkeit und das Prüfen von Lizenzabrechnungen aus der Unterhaltungsindustrie. Dass Dr. Morof diese Branche nicht fremd sein dürfte, sollte wohl auch damit zusammenhängen, dass er während seiner Studienzeit an der Freien Universität Berlin mit der Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und Filmfestivals zu tun hatte. Damals - in den Jahren zwischen 1983 und 1985 - war der kulturinteressierte Schwabe nicht nur als Referent für Kultur, Kommunikation, Kritik, Natur und Sport beim ASTA der Berliner Uni aktiv, sondern wirkte auch im Bundesvorstand des Liberalen Hochschulverbandes innerhalb des Bereiches Kultur und Kommunikation.

Damals wie heute ging es Dr. Tilmann Morof um weitaus mehr als nur um berufliches Fortkommen und monetären Ertrag. Und an dieser Einstellung sollte auch in Zukunft kaum zu rütteln sein.

 

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