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Gehen und Ankommen...
Mit dem Namen Olaf Weidauer wurde im Jahr 1965 ein mit vier großartigen Schwestern beglückter Junge geboren. Von so vielen Einblicken ins weibliche Seelenleben begleitet, erlebte Olaf zwangsläufig eine emotionsgetragene Kinder-und Jugendzeit. Dass es in seinem Leben hoch hinaus gehen sollte, kündigte unter anderen sportlichen Aktivitäten seine Segelflugausbildung an. Und überhaupt: der Sport! Der agil-sportive Junge probierte vieles und wagte einiges. Bis er schließlich beim Biathlon hängenblieb. Zwei Aufgaben in einer Disziplin – das schien Olaf Weidauer damals schon zu gefallen. Denn inzwischen hatte sich seiner emotionalen Seite die Freude an rational-logischer Analyse hinzugesellt. Das Resultat dieser seltenen, aber doch so ergebnisorientierten Melange war Ehrgeiz und unbedingter Leistungswille. Nicht nur im sportlichen Wettkampf!
Olaf Weidauers Herkunft und familiärer Background, seine leistungssportliche Entwicklung und Erfolge prägten eine Lebens- und Arbeitsauffassung, die ihm bereits frühzeitig eine wichtige Erkenntnis vermittelte: Für die Umsetzung von Wünschen sind in der Regel bestimmte „Marketingmaßnahmen" notwendig. Mit ihnen – und natürlich mit Einsatz und Begeisterung - wird jedes Ziel erreichbar sein. In jedem Land, in jedem System, zu jeder Zeit.
Als nach den Wendemonaten der Jahre 1989/90 die erneute staatliche und territoriale Einigung Deutschlands möglich wurde, änderte sich auch Olaf Weidauers Berufsleben entscheidend. Mit abgeschlossenem Ingenieurstudium und Fahrlehrerschein ausgestattet, begann er sofort, die neuen Marktchancen zu nutzen. Die Befähigung, anderen Menschen beim Einstieg in das neue marktwirtschaftliche System und der Orientierung in einem neuen Arbeitsumfeld behilflich zu sein, bot auch Olaf Weidauer selbst neue berufliche Aktionsfelder. Als Mann der Tat beackerte ab 1992 er diese Felder, indem er in Umschulungs, Umsetzungs- und Fortbildungskursen Hunderte Menschen befähigte, neues Denken zu entwickeln. „Neues Denken" – ein Schlagwort in Olafs bis dato ausgesprochen erfolgreicher Berufslaufbahn. Und das blieb es bis auf den heutigen Tag.
Doch zurück in die ereignisreichen, unsere Welt auf den Kopf stellenden 90er Jahre! Olaf gab sich nicht mit neuem Denken zufrieden, sonder wusste, das es ohne entsprechendes neues Wissen nun mal nicht gehen würde. Also lernte er. Begleitet von verschiedenen Aus- und Weiterbildungslehrgängen bildete sich auch sein unternehmerisches Verständnis weiter und aus. Mit dem Ergebnis, dass er Leiter der größten Fahrschulbildungsstätte auf der größten deutschen Insel wurde. Auf Rügen also hätte die Erfolgsgeschichte eigentlich auch enden können. Machte es sich der erfolgverwöhnte Jungunternehmer nun gemütlich? Das konnte nicht sein! Denn Olaf Weidauer neigte noch nie zum Zufriedensein. Bereits Anfang 1995 suchte er nach anderen, nach neuen Wegen, auf denen sich die Förderung von Menschen betreiben ließe.
Das Schlüsselerlebnis ließ nicht lange auf sich warten. Als Olaf im Sommer 1995 beim Camping erstmals etwas von der Geschäftsform des „NETWORK MARKETING" hörte, war er sofort interessiert und ahnte intuitiv (das Erbe seiner von Frauen geprägten Kindheit), dass er am folgenden Wochenende bei 40 Grad im Schatten den Campingplatz Campingplatz sein lassen sollte. Während andere sich in der Brandung abkühlten, erhitzte sich Olaf Weidauer bei seinem ersten Präsentationsbesuch in Berlin – und war sofort Feuer und Flamme für eine Geschäftsidee ganz anderer, ganz neuer Art. Das „Neue Denken" hatte ihn wieder einmal gesucht und gefunden.
Wie für alle, die neu ins NETWORK MARKETING starten wollte, brauchte es erst einmal drei Dinge: Mut, Mut und abermals Mut. Olaf Weidauers Entscheidung, einen „sicheren" Arbeitsplatz zu verlassen und als eigenständiger UNTERNEHMER in einer zukunftsweisenden Vertriebsformbranche bei Punkt NULL anzufangen, wurde von der gesamten Familie von BEGINN AN rückhaltlos unterstützt. So hieß es also jetzt für alle Weidauers einmal mehr: WILLKOMMEN im neuen Denken. Und im neuen Business! ;-) !!!!!
Olafs Entschluss stand fest. Der Sommer 1995 ging mächtig los. Und ab diesem, seinem ersten NETWORK MARKETING SOMMER besuchte Olaf Weidauer sämtliche Trainingskurse und Seminare, die 1000 Kilometer um Stralsund herum angeboten wurden. So lernte er auf ungezählten Meetings alles, was die NETWORK BRANCHE zu lehren und zu bieten hatte. Im Jahr 1995 kam es auch zum ersten Treffen mit Michael Starchowitz, der in den nächsten Jahren nicht nur Trainer und fördernder Mentor, sondern auch ein heute alter Freund werden sollte. Olaf Weidauer erlebte bis Ende 1997 das Enstehen von über 60.000 Geschäftspartnerschaften. Europaweit und unaufhaltsam. Aus dieser gewaltigen Bewegung erfuhr er alle Erfahrungen von Motivation, Duplikation und Inspiration, die dieser Branche innewohnt.
Warum Firmen mit solch einer Dynamik im NETWORK MARKETING scheitern, konnte Olaf zum damaligen Zeitpunkt noch nicht verstehen. Aber die Möglichkeit der Niederlage, das wusste er aus seiner Zeit als Leistungssportler, muss akzeptiert werden. Dass das Scheitern einzelner Firmen nichts mit der Branchenidee an sich tun hat, war ein ebenso notwendiger wie hilfreicher Lernprozess. Aber der Erfolgsgewohnte zweifelte erstmals. Massive Geldprobleme wie auch das Bezweifeln der NETWORK MARKETING-IDEE an sich waren Begleiterscheinungen dieser Lebenskrise.
Doch wie heißt es – zwar nicht schön, aber wahr - bei Samuel Beckett? - „Fail! Try again! - Fail better!" Olaf Weidauer tried again and didn't fail (yet). Als habe sie ihn gesucht, sprang ihn eines Tages die Anzeige eines deutschen Unternehmers an und weckte sofort Olafs Aufmerksamkeit. Es ging um den Telekommunikations-Markt, Sitz der Firma war Erfurt in Thüringen. Er war fest entschlossen, sein enzyklopädisches Wissen über Network Marketing nun wieder anwenden zu wollen: Und diesmal für eine wirklich große Vision. Und einmal mehr für die Realisierung von Zielen „anderer" Menschen. Also genau das, was Olaf seit Jugendtagen eigentlich am besten konnte. Dieses Potential erkannte auch der Firmeninhaber Mike Düring – und dieses (übrigens gegenseitige) Wissen um die Art und das Können des Partners und Kollegen verbindet die beiden Männer nach wie vor auf unlösbare Weise.
In gemeinsamen Veranstaltungen mit mehreren tausend Teilnehmern wurde die Idee für ein Unternehmertum visualisiert, welches auf ältesten menschlichen Gesetzen basiert: Denn das berühmteste Network begegnet uns bereits vor 2000 Jahren,zu Beginn der neuen Zeitrechnung in seiner ursprünglichsten Form – EINER UND SEINE ZWÖLF KAMERADEN beginnen, erst neu zu denken und handeln dann neu. Deren Organisation wie auch der ganz bewusste „Beistand" bis zum letzten Atemzug - mit all seinen Konsequenzen – geht weit über den weltanschaulichen Wert hinaus. Network ist auch nach Weidauers Verständnis ein ganz praktische Lebensgestaltung, die unser Dasein aufwertet.
Der philosophierende Geschäftsmann, inzwischen nicht mehr an der Küste, sondern im Thüringer Wald – sprich: Erfurt - beheimatet, stand inzwischen wieder fest im Leben und im Markt, als er im Jahre 2002 erneut ein Erlebnis ganz eigener Art hatte. Originale chinesische Medizin (besser bekannt als TCM - „Traditionelle Chinesische Medizin) trat endgültig ihren Siegeszug durch Europa an. Zwei gute Freunden - Herbert Wiegand und Qing Liu -, wurden Olafs geschäftliche Begleiter und Mitgestalter bei dem Vorhaben, die TCM im europäischen Kulturkreis zu etablieren. Dass die philosophische Komponente dieser Heilverfahren dem nachdenklichen Teil in Olaf Weidauers Persönlichkeit neue Anregungen vermittelte, brauchte eigentlich nicht extra erwähnt zu werden.
Nunmehr in seiner dritten erfolgreichen Firma angekommen und auch innerlich der Marketing-Idee mehr denn je verpflichtet (wie es sich für einen guten Networker gehört), kann Olaf Weidauer eine positive Zwischenbilanz seines Lebens ziehen. Und er blickt abermals nach vorn: Der Blick geht (nicht nur im Sinne des NETWORK MARKETINGS) nach Osten. Nach China, Russland, Indien. Der Blick geht nach Süden und Norden, nach Afrika und Skandinavien. Die Welt wartet. Bei allem Wissen, Wollen und Wirken gibt es indes natürlich auch den privaten Olaf Weidauer. Die Geburt seines Sohnes Louis, mit der „das Leben" noch einmal neu und ganz anders begann, war ein Höhepunkt und Glücksmoment im Dasein des 41-jährigen Familienvaters, der bereits als stolzer Vater einer nunmehr erwachsenen Tochter glänzte. Alles auf Anfang? Aber ja doch! Nicht aufhören mit dem Anfangen – damit können Leute wie Weidauer etwas beginnen. Und das ist mehr als nur ein Wortspiel.
Ein Satz beschäftigte den Neu-Erfurter immer schon: „Es ist nicht entscheidend, wie schnell du gehst – entscheidend ist, dass du ankommst!" – Nur WO wollen wir ankommen? Wo WOLLEN wir angelangen? Olaf Weidauer, der begeisterte Segelflieger und Gedankensegler, ist weder angekommen noch angelangt – aber doch zumindest unterwegs auf der Einflugschneise seines Zielflughafens. Karl Pilsl beschreibt diesen Zielflughafen als „ein naturkonformes Wirtschaftssystem, dass JEDEN zu seiner BLÜTE bringen läßt". Oder wie es eine alte Bekannte Olafs, die Schamanin Alicia, sagte: „...dann mach es doch einfach, fang damit an!" – Weidauer will wirken: Er will eine Plattform bieten, auf der sich jeder Mensch entsprechend seiner Fähigkeiten und Talente bilden und vervollkommnen kann. Auf dieser Plattform behilflich sein dürfen, Begabungen erstmal zu entdecken und ausleben zu dürfen und das alles unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten – all dies gehört zu Olaf Weidauers Plan vom neuen Denken und Handeln.
Das Bewusstsein, feinstoffliche Zusammenhänge zu akzeptieren, steht viel höher als der müßige Versuch, die Vermarktungsstrategien von gestern verstehen zu wollen oder zu diskutieren. Was gestern war, war eben nun mal gestern – und bekanntlich lehrt ein Tag den anderen.
Olaf Weidauer lebt heute bewusster denn je. Immer nach dem Grundsatz: „Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern, denn die Zeit ist schon lange reif für Neues!" Olaf Weidauer hat die Zeit auf seiner Seite. Und sie ihn auf der ihren.
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